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Zahnersatz mit einer Brücke? Das sind Ihre Möglichkeiten und potenzielle Kosten

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Brücke oder Implantat? Arten der Zahnbrücke, Ablauf, Haltbarkeit und Kosten im Vergleich. Praxis Dr. Missy & Kotsaridis, Gaildorf.

Zahnersatz mit einer Zahnbrücke: Arten, Ablauf und Kosten im Überblick

Eine Zahnbrücke schließt Zahnlücken festsitzend und stabil, ohne dass dafür operiert werden muss. Hier finden Sie die wichtigsten Grundlagen, die Behandlungsmöglichkeiten und die Kostenstruktur.

Eine Brücke eignet sich für einen oder mehrere fehlende Zähne, wenn die Nachbarzähne stabil sind. Die Behandlung dauert meist zwei bis drei Sitzungen über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen. Bei guter Mundhygiene hält eine Brücke im Schnitt 10 bis 15 Jahre oder länger. Die gesetzliche Kasse übernimmt über den Festzuschuss einen Teil der Kosten, und mit einem Bonusheft sinkt Ihr Eigenanteil.

Für eine persönliche Befundaufnahme und Beratung erreichen Sie das Praxisteam von Dr. Missy, Kotsaridis & Kollegen in der Karlstraße 7 in Gaildorf unter 07971 910110, Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:00 Uhr, samstags nach Vereinbarung.

Was ist eine Zahnbrücke?

Eine Brücke verankert künstliche Zähne fest an den verbliebenen Nachbarzähnen. Sie stellt das Kauen, die Ästhetik und die korrekte Aussprache wieder her. Die eigenen gesunden Zähne links und rechts der Lücke sind die Pfeilerzähne und tragen die Konstruktion. Auf die beschliffenen Pfeilerzähne werden als Brückenanker Kronen fest zementiert, und dazwischen sitzt das Brückenglied, der frei schwebende künstliche Zahn, der dem Zahnfleisch straff aufliegt.

Bleibt eine Lücke unversorgt, kippen Nachbarzähne oft in den Freiraum, oder gegenüberliegende Zähne wachsen heraus. Das führt langfristig zu Fehlbelastungen im Kiefergelenk.

Welche Brückenarten es gibt

Je nach Position der Lücke und Zustand der Nachbarzähne kommen unterschiedliche Konstruktionen zum Einsatz.

Brückenart

Typischer Einsatz

Besonderheit

Konventionelle Schaltbrücke

Begrenzte Lücke zwischen zwei tragfähigen Zähnen

Klassische Standardlösung; beide Pfeilerzähne werden überkront.

Klebebrücke (Marylandbrücke)

Einzelne Frontzahnlücke, vor allem bei jungen Patienten

Minimalinvasiv; wird mit Flügeln an die Rückseite unbeschliffener Zähne geklebt.

Freiendbrücke

Fehlender Zahn am Ende einer Zahnreihe

Nur auf einer Seite abgestützt; erzeugt Hebelkräfte auf den Pfeilerzahn.

Implantatgetragene Brücke

Größere Lücken oder zahnloser Kieferabschnitt

Sitzt auf künstlichen Zahnwurzeln; schont eigene Zähne komplett.

Brücke oder Implantat

Ob eine Brücke oder ein Implantat die bessere Wahl ist, hängt vor allem von den Nachbarzähnen und dem vorhandenen Knochenangebot ab.

Für die Brücke spricht es, wenn die Nachbarzähne bereits große Füllungen oder Kronen haben, wenn ein operativer Knochenaufbau oder Eingriff vermieden werden soll oder wenn Erkrankungen oder Medikamente eine Implantation verbieten. Auch wer eine schnelle Versorgung innerhalb weniger Wochen bevorzugt, kommt mit einer Brücke zum Ziel.

Ein Implantat ist im Vorteil, wenn die Nachbarzähne vollkommen kariesfrei und unberührt sind, wenn ein Knochenabbau im Bereich der Zahnlücke verhindert werden soll oder wenn der hintere Backenzahn fehlt (Freiendsituation).

Vollkeramik und Metallkeramik

Das Material bestimmt Optik, Verträglichkeit und Stabilität. Vollkeramik, zum Beispiel aus Zirkonoxid, ist komplett metallfrei und lichtdurchlässig wie echte Zähne. Sie löst keine Allergien aus und zeigt keine dunklen Ränder am Zahnfleischsaum.

Metallkeramik besteht aus einem stabilen Metallkern mit aufgebrannter Keramikschicht. Sie ist eine bewährte und langlebige Lösung, vor allem im stark beanspruchten Seitenzahnbereich.

Ablauf der Behandlung

Die Brücke entsteht in drei Schritten:

  1. Die Pfeilerzähne werden unter Betäubung beschliffen und gescannt. Sie erhalten ein provisorisches Schutzgebiss.

  2. Das zahntechnische Labor fertigt das Brückengerüst passgenau an.

  3. Nach der Prüfung von Bisshöhe, Randpassung und Ästhetik wird die Brücke dauerhaft zementiert.

Kosten und Zuschüsse der Krankenkasse

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten einen festen Betrag, den sogenannten Festzuschuss. Er richtet sich nach dem zahnärztlichen Befund und deckt mindestens 60 % der Kosten der Regelversorgung ab. Durch lückenlose Vorsorge über 5 bzw. 10 Jahre, die Sie im Bonusheft nachweisen, steigt der Zuschuss auf bis zu 70 % oder 75 %.

Entscheiden Sie sich für Vollkeramik oder zusätzliche Verblendungen im Seitenzahnbereich, tragen Sie die entstehenden Mehrkosten selbst. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie einen detaillierten Heil- und Kostenplan, der bei Ihrer Krankenkasse eingereicht und genehmigt werden muss.

Pflege und Haltbarkeit

Unter Brückengliedern sammelt sich leicht Zahnbelag, der ohne Pflege zu Entzündungen und Karies an den Pfeilern führt.

Reinigen Sie den Bereich unter dem Brückenglied täglich mit spezieller Brückenzahnseide (Superfloss) oder Interdentalbürsten, mehr dazu unter Zahnseide. Regelmäßige Kontrollen und eine professionelle Zahnreinigung sichern den langfristigen Halt.

Fachlich geprüft

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Unsere Ratgeber werden vor der Veröffentlichung durch unser zahnmedizinisches Team durch Herrn Dr. Thomas Missy & Konstantinos Kotsaridis sorgfältig geprüft.

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